Diese zarten Zimtblüten verzaubern mit ihrem unwiderstehlichen Aroma die ganze Küche, sobald sie im Ofen backen. Die buttrig-weichen Plätzchen mit ihrer feinen Zimtnote schmelzen förmlich auf der Zunge und bringen eine wohlige Wärme in jede Kaffeerunde. Die blütenförmigen Gebäckstücke — veredelt mit einem Hauch glänzendem Gelee und einer zarten Puderzuckerschicht — verwandeln den Alltag in einen besonderen Genussmoment und machen sich besonders hübsch auf jedem Plätzchenteller zur Weihnachtszeit.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Diese Zimtblüten sind nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch eine Freude für alle Sinne. Die perfekte Balance zwischen Aufwand und Ergebnis macht sie zum idealen Gebäck für jede Gelegenheit.
- Unwiderstehliches Aroma: Der intensive Zimtduft, der beim Backen das ganze Haus erfüllt, weckt sofort warme Erinnerungen an gemütliche Winterabende und festliche Anlässe.
- Einfach zuzubereiten: Trotz ihres beeindruckenden Aussehens benötigt der Teig nur wenige Grundzutaten und lässt sich ohne fortgeschrittene Backtechniken zubereiten.
- Vielseitig anpassbar: Die Grundrezeptur kann mit Gewürzen wie Kardamom oder Nelken erweitert oder mit verschiedenen Gelees individualisiert werden – jede Variation ein neues Geschmackserlebnis.
- Perfekte Haltbarkeit: Durch die spezielle Kombination von Butter und Zimtgewürz bleiben diese Plätzchen über mehrere Tage hinweg angenehm weich und aromatisch.
- Blickfang auf jedem Teller: Die blütenförmige Optik mit dem glänzenden Gelee-Tupfer in der Mitte macht diese Plätzchen zum Highlight auf jeder Kaffeetafel oder als besonderes Geschenk aus der Küche.
Zutaten im Detail: Was jede Komponente bewirkt
Bei Zimtblüten spielt die Qualität und richtige Verwendung jeder Zutat eine entscheidende Rolle für den Erfolg. Die perfekte Balance zwischen weicher Textur und aromatischem Geschmack entsteht nur durch das harmonische Zusammenspiel aller Komponenten.
- Weiche Butter (200 g): Sorgt für die zarte, schmelzende Textur der Zimtblüten. Unbedingt zimmerwarm verwenden, damit sie sich optimal mit den anderen Zutaten verbindet und Luft einschließen kann.
- Zucker (150 g): Verleiht nicht nur Süße, sondern auch Struktur und die leicht knusprige Oberfläche. Feiner Kristallzucker eignet sich am besten, da er sich gleichmäßig im Teig verteilt.
- Vanillezucker (1 Pck.): Rundet den Zimtgeschmack mit seinem warmen, süßen Aroma perfekt ab. Wer es besonders hochwertig mag, kann auch das Mark einer echten Vanilleschote verwenden.
- Zimt (2 TL gehäuft): Das Herzstück der Zimtblüten! Verwenden Sie möglichst frisch gemahlenen Ceylon-Zimt für ein feineres, weniger scharfes Aroma als beim gewöhnlichen Cassia-Zimt.
- Mehl (375 g): Bildet das Grundgerüst des Teigs. Weizenmehl Type 405 eignet sich hervorragend für diese Plätzchen, da es eine weiche, aber formstabile Konsistenz ermöglicht.
- Backpulver (1 TL): Sorgt für die leichte Lockerung des Teigs, ohne dass die Plätzchen zu sehr aufgehen und ihre Form verlieren. Die geringe Menge ist hier genau richtig.
- Ei (1): Bindet alle Zutaten und gibt dem Teig Stabilität. Zimmerwarm verarbeitet, lässt es sich besser unterrühren und verbindet die fettigen und trockenen Zutaten optimal.
- Erwärmtes Gelee (150 g): Verleiht den Zimtblüten ihren charakteristischen Glanz und eine fruchtige Note. Johannisbeer- oder Himbeergelee harmonieren besonders gut mit dem Zimtaroma.
- Puderzucker oder Glasur (3 EL): Der dekorative Abschluss, der den Plätzchen ein festliches Aussehen verleiht. Für eine besonders edle Variante kann die Glasur mit etwas Zimt oder Kardamom aromatisiert werden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Butter, Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer cremig aufschlagen, bis die Masse hell und luftig ist – etwa 3-4 Minuten. Bei diesem Schritt entsteht die Basis für die zarte Textur unserer Zimtblüten.
- Das Ei hinzufügen und gründlich unterrühren, dann Zimt einarbeiten, bis alles gleichmäßig vermengt ist. Ich achte besonders darauf, dass keine Klümpchen zurückbleiben.
- Mehl mit dem Backpulver vermischen und nach und nach zur Butter-Zucker-Masse hinzufügen. Den Teig nur so lange kneten, bis er sich gerade zu einer glatten Kugel formen lässt – zu langes Kneten macht die Plätzchen später zäh.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Dies erleichtert das spätere Ausrollen und hilft den Plätzchen, ihre Form beim Backen besser zu behalten.
- Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 4-5 mm dick ausrollen.
- Mit einem Blütenförmigen Ausstecher Plätzchen ausstechen und auf das vorbereitete Backblech legen. Die Zimtblüten für 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun werden.
- Die noch warmen Plätzchen in der Mitte mit etwas erwärmtem Gelee bestreichen – das Gelee haftet besser, wenn die Plätzchen noch warm sind. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
- Zum Schluss die Zimtblüten nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder mit einer feinen Zuckerglasur verzieren. In einer luftdichten Dose aufbewahrt, bleiben die Plätzchen bis zu einer Woche weich und aromatisch.

Wie man Zimtblüten im Voraus vorbereitet
Diese aromatischen Zimtblüten eignen sich hervorragend für die Vorbereitung im Voraus, was den Backprozess an geschäftigen Tagen erheblich erleichtert. Der Teig lässt sich problemlos bis zu 3 Tage im Voraus zubereiten und gut eingewickelt im Kühlschrank aufbewahren – bringen Sie ihn vor dem Ausrollen etwa 30 Minuten auf Zimmertemperatur, damit er weich genug zum Verarbeiten wird. Alternativ können Sie die fertig ausgestochenen, rohen Plätzchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech bis zu 24 Stunden im Kühlschrank lagern und dann direkt backen. Sogar die fertigen Zimtblüten können Sie einen Tag im Voraus backen; bewahren Sie sie in einer luftdichten Dose auf und fügen Sie das Gelee und die Puderzucker-Dekoration erst kurz vor dem Servieren hinzu, um die perfekte Frische zu bewahren.
Varianten und Ersatzmöglichkeiten
Auch wenn Zimtblüten nach einem klassischen Rezept zubereitet ein Genuss sind – manchmal möchte man experimentieren oder muss auf bestimmte Zutaten verzichten. Mit diesen Anpassungen können Sie das Rezept ganz nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen gestalten.
- Gewürzvariationen erweitern: Neben Zimt können Sie den Teig mit 1/4 TL Kardamom, einer Prise Nelkenpulver oder etwas abgeriebener Orangenschale verfeinern. Ich füge manchmal etwas Lebkuchengewürz hinzu, was den Plätzchen eine besonders festliche Note verleiht.
- Glutenfrei backen: Ersetzen Sie das normale Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung im Verhältnis 1:1. Achten Sie auf eine Mischung mit Xanthan, damit der Teig gut zusammenhält und nicht bröselig wird.
- Vegane Alternative: Statt Butter können Sie 200 g pflanzliche Margarine verwenden und das Ei durch 60 g Apfelmus oder eine halbe zerdrückte reife Banane ersetzen. Der Geschmack wird etwas anders, die Textur bleibt aber wunderbar weich.
- Weniger Zucker: Die Zuckermenge lässt sich problemlos auf 100 g reduzieren. Für natürliche Süße können Sie auch 2 EL des Zuckers durch Ahornsirup ersetzen, was dem Gebäck eine karamellige Note verleiht.
- Geleeoptionen variieren: Statt klassischem Gelee schmecken die Zimtblüten auch hervorragend mit selbstgemachtem Apfelkraut, erwärmter Orangenmarmelade oder für Schokoladenliebhaber mit einem Klecks Nuss-Nougat-Creme in der Mitte.
- Festliche Dekoration: Tauschen Sie den schlichten Puderzucker gegen eine Zuckerglasur aus, die Sie mit etwas Zimt oder Lebensmittelfarbe aromatisieren und färben können. Verziert mit gehackten Pistazien oder goldenen Zuckerperlen werden die Zimtblüten zum echten Hingucker.
Aufbewahrung und Einfrieren
Die Zimtblüten lassen sich hervorragend aufbewahren und können bei richtiger Lagerung ihr volles Aroma und ihre zarte Textur bewahren. Für den täglichen Genuss reicht eine luftdichte Plätzchendose, in der die Zimtblüten bis zu 10 Tage frisch und weich bleiben. Ein kleines Stück Apfel in der Dose sorgt für zusätzliche Feuchtigkeit – diesen aber alle 2-3 Tage austauschen.
Für eine längerfristige Aufbewahrung eignen sich die Zimtblüten hervorragend zum Einfrieren. Die ausgekühlten Plätzchen sollten allerdings vor dem Einfrieren noch nicht mit Gelee bestrichen oder verziert werden. Ich lege sie gerne in Lagen mit Backpapier dazwischen in eine gefriergeeignete Box und friere sie so bis zu 3 Monate ein. Nach dem Auftauen bei Zimmertemperatur können sie dann frisch mit Gelee bestrichen und verziert werden.
Bereits fertig verzierte Zimtblüten können ebenfalls eingefroren werden, allerdings kann das Gelee nach dem Auftauen etwas von seinem Glanz verlieren. In diesem Fall empfehle ich, die aufgetauten Plätzchen kurz vor dem Servieren mit etwas frischem, erwärmtem Gelee aufzufrischen oder mit einer zusätzlichen dünnen Schicht Puderzucker zu bestäuben.
Experten-Tipps
Mit diesen Tricks gelingen Ihre Zimtblüten garantiert und schmecken noch besser:
- Butter richtig temperieren: Die Butter sollte weich, aber nicht geschmolzen sein – etwa 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen sorgt für die perfekte Konsistenz und luftige Teigstruktur.
- Teigdicke beachten: Bei genau 4-5 mm Dicke erhalten die Zimtblüten ihre ideale Textur – zu dünn werden sie knusprig und brüchig, zu dick bleiben sie in der Mitte zu weich.
- Geleeauswahl verfeinern: Ich verwende am liebsten Aprikosengelee für Zimtblüten – es harmoniert perfekt mit dem Gewürz und wird beim Erwärmen schön glänzend und streichfähig.
- Backzeit optimieren: Jeder Ofen ist anders! Die Zimtblüten sind perfekt, wenn nur die Ränder leicht goldbraun werden – der Rest sollte noch hell sein, sonst werden sie zu trocken.
- Aromaboost durch Lagerung: Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag intensiver nach Zimt. In einer Blechdose mit Apfelstückchen aufbewahrt, bleiben sie besonders lange weich und saftig.
Serviervorschläge
Diese Zimtblüten sind nicht nur ein Genuss für sich, sondern lassen sich auch wunderbar in Szene setzen und mit passenden Begleitern kombinieren.
Für eine klassische Kaffeetafel arrangiere ich die Zimtblüten gerne fächerförmig auf einer weißen Porzellanplatte, wobei das glänzende Gelee in der Mitte der Blüten besonders schön zur Geltung kommt. Eine kleine zusätzliche Puderzuckerwolke direkt vor dem Servieren verleiht ihnen einen frischen, festlichen Touch.
Getränke-Kombinationen machen aus den Zimtblüten ein rundes Geschmackserlebnis: Ein aromatischer Milchkaffee, ein duftender Chai-Tee oder ein Glas warmer Apfelpunsch mit Zimtstange harmonieren perfekt mit dem würzig-süßen Aroma. Für Erwachsene passt auch ein Gläschen Glühwein oder ein süßer Dessertwein wie Eiswein hervorragend zu den Zimtblüten.
Wer ein kleines Dessert zaubern möchte, kann die Zimtblüten als Begleiter zu einer Kugel Vanilleeis servieren. Ich liebe es, eine warme Zimtblüte neben das Eis zu legen und darüber etwas flüssiges Schokoladentopping zu gießen – der Kontrast zwischen warm und kalt, zwischen knusprig und cremig ist einfach unwiderstehlich.

Häufige Fragen zu Zimtblüten
Welches Gelee eignet sich am besten?
Aprikose, Himbeere oder Johannisbeere harmonieren perfekt mit
Zimt.
Kann ich den Teig vorbereiten?
Ja, bis zu 2 Tage im Kühlschrank haltbar.
Warum werden meine Zimtblüten zu hart?
Vermutlich zu lange gebacken oder zu dünn ausgerollt.
Kann ich andere Gewürze hinzufügen?
Kardamom oder Nelkenpulver ergänzen den Zimt wunderbar.
Sind die Plätzchen für Vegetarier geeignet?
Ja, enthält nur Butter und Ei als tierische Produkte.
Kann ich braunen statt weißen Zucker
verwenden?
Ich nehme gerne Rohrzucker – gibt intensiveren
Karamellgeschmack.
Zimtblüten: Zarte Zimtplätzchen mit unwiderstehlichem Aroma
Diese zarten Zimtblüten verzaubern mit ihrem unwiderstehlichen Aroma die ganze Küche, sobald sie im Ofen backen.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 24 Plätzchen 1x
- Category: Backen
- Method: Backen
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g weiche Butter
- 150 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 2 TL gehäufter Zimt
- 375 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 1 Ei
- 150 g erwärmtes Gelee zum Bestreichen
- 3 EL Puderzucker oder Glasur
Instructions
- Butter, Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer cremig aufschlagen, bis die Masse hell und luftig ist – etwa 3-4 Minuten.
- Das Ei hinzufügen und gründlich unterrühren, dann Zimt einarbeiten, bis alles gleichmäßig vermengt ist.
- Mehl mit dem Backpulver vermischen und nach und nach zur Butter-Zucker-Masse hinzufügen.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Mit einem Blütenförmigen Ausstecher Plätzchen ausstechen und auf das vorbereitete Backblech legen.
- Die Zimtblüten für 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun werden.
- Die noch warmen Plätzchen in der Mitte mit etwas erwärmtem Gelee bestreichen.
- Zum Schluss die Zimtblüten nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder mit einer feinen Zuckerglasur verzieren.
Notes
- Butter richtig temperieren: Die Butter sollte weich, aber nicht geschmolzen sein – etwa 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen sorgt für die perfekte Konsistenz.
- Teigdicke beachten: Bei genau 4-5 mm Dicke erhalten die Zimtblüten ihre ideale Textur.
- Geleeauswahl verfeinern: Ich verwende am liebsten Aprikosengelee für Zimtblüten.
- Backzeit optimieren: Die Zimtblüten sind perfekt, wenn nur die Ränder leicht goldbraun werden.
- Aromaboost durch Lagerung: Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag intensiver nach Zimt.
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